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Olympische Winterspiele – eine erste Skizze
(Stand Oktober 2013)
 
Ideengeber:
Diana Sartor
(u.a. Ex-Weltmeisterin Skeleton, FREIE WÄHLER)
Thomas Kirsten
(Altenbergs Bürgermeister, langjährig und erfolgreich, Landesvize FREIE WÄHLER)
Steffen Große
(Landesvize FREIE WÄHLER, im SMK mit der Leipzig-Bewerbung vertraut)

Warum Sachsen?
Sachsen hat sich Anfang des Jahrtausends Sommerspiele 2012 in Leipzig zugetraut  und ist sogar in zwei Stufen erfolgreich gewesen. Der Kanzler rief Leipzig am Ende zum nationalen Kandidaten aus. Dass nur Millionenstädte eine Chance haben, wurde von den Verantwortlichen nie konsequent kommuniziert.
 
Bei Winterspielen ist keine Millionenmetropole erforderlich. Lillehammer, Albertville, Lake Placid, Nagano, ...zeugen davon. Sachsen hat die Erfahrungen der Sommerspielbewerbung. Sachsen traut sich Sommerspiele zu, aber nicht die kleineren Winterspiele 2026?
 
Sachsen ist neben Bayern und Thüringen erfolgreichstes Wintersportland in Deutschland. Viele Trainings- und Wettkampfstätten sind vorhanden – auch etliche, die bereits internationalen Ansprüchen gerecht werden.

Sachsen betreibt eine großartige Sportförderung, von Begabtenschulen angefangen bis hin zu vertiefter Ausbildung in Olympiastützpunkten. Unsere Sportler sind Weltklasse. Auch sie möchten Spiele im eigenen Land erleben.
Sachsen hat eine sportbegeisterte Bevölkerung.
 
Sachsen braucht neuen Schwung, eine bessere Verkehrsinfrastruktur – gerade in Richtung Ostsachsen. Sachsen braucht auch neuen Schwung in der wirtschaftlichen Entwicklung und im Tourismus (auch über Dresden hinaus). Die Sachsen wünschen sich wieder Visionen. Wofür gespart all die Jahre? Sachsen hat die zweitniedrigste Verschuldung – gut gewirtschaftet. Jedoch überwiegt derzeit: verwalten statt gestalten. Wir wollen das umdrehen.


Wir wollen sehr frühzeitig die Jugend, die Studenten einbeziehen, die als Multiplikator dieser Vision dienen, um so von vornherein mit Transparenz für eine solche Bewerbung zu werben. Wir sehen gerade heute in Brasilien, welche Auswirkungen es hat, wenn wir die Jugend auf diesem Weg nicht mitnehmen und dem wollen wir von vorherein ein Stück weit entgegenwirken.
 
Sachsen will zudem zeigen, dass es internationale Gäste und Besucher willkommen heißt. NPD-angefeuerte Ausländerfeindlichkeit ist nicht das Wesen der Sachsen. Sachsen war in der Geschichte immer dann erfolgreich, wenn es offen war für internationale Einflüsse.

Wir möchten Sachsen attraktiver machen – zeigen, dass wir auch in Augenhöhe mit Bayern sind. Damit könnte dem Abwanderungsgedanken in Richtung Westen Einhalt und aber auch in den ländlichen Regionen eine Perspektive geboten werden und somit die Abwanderung in Ballungsgebiete vielleicht gemindert werden. Damit werden letztendlich auch Kosten gespart, denn in den Ballungsgebieten muss neue Infrastruktur errichtet werden, wie Kindergärten, Schulen, die gesamte Infrastruktur der Versorgung. Im ländlichen Raum stehen Wohnungen leer, Schulen oder Kindergärten wurden geschlossen. Die vorhandene Infrastruktur muss dann von denen finanziert werden, die im ländlichen Raum noch wohnen bleiben und das ist auf Dauer leider nicht möglich.

Wir wollen einen Denkanstoß in Richtung IOC geben, mit dem Gigantismus aufzuhören - „back to the roots“.

Sachsen kann für Deutschland zeigen, dass es bei olympischen Spielen nicht um Protzspiele sondern um Nachhaltigkeit (v.a. flexibel nutzbare Unterkünfte, Sportstätten, ...) und gesunden Menschenverstand geht.  Wer außer wir, wir wirtschaftlich starken Deutschen, können das unter Beweis stellen? Arme Asiaten oder Afrikaner nicht. Dafür nutzen wir Technologien, Produkte und Ideen aus Sachsen, die wir als Land der Erfinder und Ingenieure international präsentieren. Unternehmen aus Sachsen sollen zu den Hauptauftragnehmern gehören.

Unsere Planungen machen wir in den wichtigsten Punkten mit der Bevölkerung und mit Rücksicht auf Natur, Umwelt und Landschaften.
Investitionen für olympische Spiele reichen also weit über das imageträchtige Großsportereignis hinaus. Es wirkt in Sachsen weit über 2026 und könnte den Freistaat auch wirtschaftlich an die deutsche Spitze führen, so wie Bayern die olympischen Spiele 1972 genutzt hat.
 
Leitstadt für die Bewerbung soll Dresden sein
Dresden hat Weltruf, bietet Rahmenprogramm, Flughafen, Autobahnanbindung in alle Richtungen und schon jetzt eine Vielzahl von Unterkünften – auch im notwendigen Premiumsegment. Hier könnte auch das olympische Dorf nebst Medienzentrum eingerichtet werden.
Hinzu kommt Chemnitz mit zahlreichen Sportstätten schon heute und ebenfalls als Übernachtungsquartier. Leipzig fungiert über den Flughafen und die Autobahnanbindung mindestens als Zubringer.
Wichtige Wettkampfstätten könnten in Klingenthal, Oberwiesenthal, Altenberg, Zittau und Weißwasser
genutzt werden bzw. entstehen. Zusätzlich kommt Dresden und Chemnitz hinzu sowie unser Partner Tschechien (eine bi-regionale Bewerbung hätte eine höhere Aufmerksamkeit) für alpine Wettbewerbe.
Darüber hinaus sind u.a. Trainingsstätten auszuweisen.
 
 

Verkehrsinfrastruktur
Chemnitz und Dresden sollen über eine deutsche Referenzstrecke mit einer modernen Schnellbahn (Projektpartner u.a. ? Bombardier Görlitz) verbunden werden. Die 80 km zwischen beiden Großstädten müssen statt in 75 min heute mit der Bahn künftig in 30 min bewältigt werden. Denkbar ist die Erweiterung zum Zubringer Leipzig und die Anbindung von Klingenthal (Chemnitz – Klingenthal: 45 min statt 165 min), Zittau (Dresden – Zittau: ca. 38 min statt 90 min) und Weißwasser (Dresden – Weißwasser: 45 min statt 130 min), so dass eine sachsenweite Schnellbahn-verbindung West-Ost entstünde. Für die Verlängerung über die deutschen Grenzen hinaus sollten die Polen und Tschechen gewonnen werden. Die Anbindung von Weißwasser schließt die weitere touristische Entwicklung der Lausitzer Seenplatte als Urlaubsregion ein.
 
Die Austragungsorte Klingenthal, Oberwiesenthal, Altenberg, Zittau und Weißwasser sowie die tschechische Wintersportregion werden untereinander per Schnellbuslinie verbunden.

Zu einem Verkehrskonzept gehört selbstverständlich mehr.

Gibt es Mitbewerber?
Zunächst der nationale Blick. Hamburg und Berlin überlegen, ob sie eine Bewerbung für die Sommerspiele 2024 abgeben.
Beide Länder sind hoch verschuldet. Hamburg ist dem Spott wegen der exorbitanten Philharmonie-Unkosten ausgeliefert, Berlin kennt u.a. den Fertigstellungstermin für seinen Flughafen nicht.
Eine Bewerbung, die der sächsischen Idee 2026 schaden würde, ist eher wenig realistisch.
 
Schneesicherheit?
Schon heute wird, wenn kein Schnee auf natürlichem Wege fällt, bei Plusgraden Schnee künstlich produziert. Bereits 2006 in Südafrika demonstriert. Wasser wird in absolutes Vakuum versetzt, ein Teil davon wird Wasserdampf, der andere Teil wird durch Energieentzug Schnee. Das System ist längst auf dem Markt. Snowmaker aus Israel ist seit 2008 im Pitztal im Einsatz.
 
Nächste Schritte:
Unter http://www.olympia-sachsen-2026.de entsteht derzeit eine Landingpage im Internet mit ersten Informationen zur Idee, Visualisierungen, Partnern, Meinungen, Videoclips, Spendenkonto, usw.

Eine erste Machbarkeitsstudie ist in Auftrag gegeben worden - HTW.
Weitere Partner und Unterstützer sollen aktiv geworben werden. 
Sachsen muss seine Bewerbung bis 2017 beim DOSB einreichen. Gibt es mehrere deutsche Kandidaten, wählt der DOSB zuvor aus. Entscheidend ist üblicherweise das Finanz- und Gesamtkonzept.  

Partnerkonzept
Strukturaufbau Bewerbungsgesellschaft
Übernachtungskonzept
Finanzkonzept
Marketingkonzept

Erste Ideen für Austragung der Sportarten:

Biathlon (Altenberg/Nove Mesto)
Bobsport – Bobfahren (Altenberg)
Rennrodeln – Skeleton (Altenberg)
Curling (Chemnitz)
Eishockey (Dresden und Weißwasser)
Eislauf – Eiskunstlaufen (Chemnitz)
Eislauf – Shorttrack (Weißwasser)
Eislaufen – Eisschnelllauf (Chemnitz - Küchwald)
Ski Alpin (Tschechien)
Skisport – Freestyle Skiing (Zittau)
Ski Nordisch inkl. Langlauf (Oberwiesenthal)
Skispringen inkl. Nordisch (Klingenthal - Vogtlandarena)
Skisport – Snowboard (Zittau)

Trainingsstätten: ......., ......., ........

Olympisches Dorf, Eröffnung und Abschlussveranstaltung: Dresden

Vorhandene Sportstätten sollen nicht nur zum Training dienen, sondern sie sollen selbst auch an der der Wertschöpfung teilhaben, in dem internationale Wettbewerbe durchgeführt werden. Damit wird auch die Finanzierung erleichtert.

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