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Freie Wähler - Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Aktuelles / Nachrichten

Freie Wähler: Frauen und Männer sind Partner, keine Gegner

18. März 2019

„Equal Pay Day“ ist das neue Schlagwort, die neue Flagge unter der wir heutzutage in den Kampf für Gleichberechtigung ziehen. Es ist auch der Tag, an dem in Dresden eine Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Frau Dr. Stanislaw-Kemenah, gemeinsam mit dem *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG für Frauen e. V., dem Landesfrauenrat Sachsen e. V., dem Kreativwerkstatt Dresden e. V., dem DRESDNER Kulturmagazin, dem Kreatives Sachsen e. V., dem Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V. und dem Netzwerk Kultur Dresden zu eben diesem Thema durchgeführt wird, für viel Steuergeld durchgeführt wird.

Doch was verbirgt sich hinter Equal Pay Day? Für das Jahr 2016 errechnete das Statistische Bundesamt für Frauen einen durchschnittliche Bruttostundenlohn von 16,26 €, während Männer im Durchschnitt 20,71 € verdienten. Daraus ergibt sich für Deutschland eine Lohnlücke (Gender Pay Gap, GPG) von 21 Prozent. Dieser prozentuale Anteil auf 365 Jahrestage angewendet, ergibt das Datum des Equal Pay Day am 18. März 2019.

„Dieser sogenannte Gender Pay Gap ist doch in Wirklichkeit nur Symbolpolitik – noch dazu unkorrekt ermittelt, der an der eigentlichen Problematik völlig vorbei geht. Dieser Tag spaltet mehr, als dass er vereint. Damit leistet man der Emanzipation einen Bärendienst. Männer und Frauen sind Partner, keine Gegner,“ sagte Susanne Dagen Stadtratskandidatin der FREIEN WÄHLER Dresden e.V.

Der, um die strukturellen Unterschiede zwischen den Geschlechtergruppen, wie Unterschiede bei Berufen, Beschäftigungsumfang, Bildungsstand, Berufserfahrung oder der geringere Anteil von Frauen in Führungspositionen, bereinigte Verdienstunterschied beträgt dann noch sieben Prozent. Berücksichtigt man weitere Unterschiede, wie es das Institut der deutschen Wirtschaft getan hat, so kommt man nur noch auf einen Gehaltsunterschied von zwei Prozent.

Es geht also tatsächlich um eine Lücke von zwei bis sieben Prozent und nicht wie der Equal Pay Daysuggerieren möchte um 21 Prozent. Wir Frauen, die wir auf der Liste der Freien Wähler Dresden e. V. für den Stadtrat kandidieren, brauchen keine Quoten oder Antidiskriminierungsgesetze, sondern fordern mehr Chancengleichheit durch Aufklärung und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es handelt sich also um ein gesellschaftspolitisches Problem, welches wir anpacken müssen,statt willkürlich festgesetzte Tage zu „feiern“.

Offensichtlich liegt der Hauptgrund für die Lohnspreizung darin, dass Kindererziehungszeiten und Pflegezeiten und die damit verbundenen kürzeren Arbeitszeiten zu geringeren Einkommen führen. Das liegt in der Natur der Sache und ist erstmal nicht zu ändern. Denkbar wäre jedoch eine Angleichung der entgangenen Rentenpunkte. Damit würde die Verringerung des Rentenanspruchs ausgeglichen. Passiert auf diesem Gebiet nichts, wird sich der festgestellte Gender Pay Gap massiv bis auf die Altersbezüge auswirken. Das wäre doch einmal ein Ansatz, den die Gleichstellungsbeauftragte Frau Dr. Stanislaw-Kemenah nachgehen könnte. Und passen wir auf, dass diese individuellen freiwilligen Entscheidungen für die Familie das bleiben was sie sind: freiwillige Entscheidungen für die Familie und keine Normalität, wie es derzeit verstärkt wieder von einigen Bevölkerungsgruppen eingefordert wird.

Barbara Lässig, Susanne Dagen, Inga Hannig, Monika Aigner, Angelika Zerbst, Marion Kittel, Simone Saloßnick, Marie Wünsche, Anja Nickel, Mandy Köhler